Ein Offensivspektakel konnten die Zuschauern im vorgezogenen Freitagabendspiel in Terlan sehen, Tore, Torgelegenheiten und Pfostenschüsse, alles war dabei, wobei Terlans Verteidigung sehr sicher stand und Hannes Trojer im defensiven Mittelfeld, gefühlt alle Löcher stopfte.
Zum Matchwinner avancierte Terlans Torjäger, das Geburtstagskind schnürte innerhalb drei Minuten einen Doppelpack, nachdem Peter Gostner Terlan mit 1 – 0 in Führung gebracht hatte.


Terlan: Malfatti, Jakomet, Singer, Hafner, Zeni, Trojer, Lintner (80. Finotti), Rossi (60. Piol), Springeth (77. Mackowitz), Gostner (64. Gagliardi), Albenberger (70. Aita)
Voran Leifers: Leoni, Brunialti, Albanese (46. Folino), Qordja, Oss Emer, Ferraris (60. Pareti), Clementi, Larentis (76. Oliver), Kanoune (69. Bortolotti), Weger, Stoppa (60. Salvi)
Tore: 1 – 0 Gostner (20.), 2 – 0 Albenberger (49.), 3 – 0 Albenberger (52.)
Das auf Freitagabend vorgezogene Heimspiel des AFC Terlan gegen Voran Leifers war für die Zuschauer sehr unterhaltsam. Die Hausherren legten gleich los wie die Feuerwehr, schon in der 3. Minute ein Vorstoß über die linke Seite von Felix Lintner bis zur Grundlinie, bei seinem scharfen Querpass kam Thomas Albenberger, am zweiten Pfosten, nur um Sekundenbruchteile zu spät. Zwei Minuten später eine Kombination Albenberger – Lintner – Gostner, seinen Querpass vors Tor schoss Manuel Rossi zentral in die Arme von Leoni. In der 8. Minute war Leoni bei einem Albenberger Weitschuss wachsam und auch fünf Minuten später konnte Leoni einen Albenberger Freistoß mit einer Faustabwehr zur Ecke entschärfen. Anschließend zwei Albenberger – Eckbälle, beide Male auf den zweiten Pfosten gezogen, wo der aufgerückte Martin Hafner, zweimal aus spitzem Winkel das Tor verfehlte (14.,16.). Nur eine Minute später wieder ein gefährlicher Konter über Lintner, dieses Mal verpasste den scharfen Querpass der mitgelaufenen Lukas Springeth knapp. Das 1 – 0 schien nur eine Frage der Zeit zu sein, es entstand nach einem Konter, Albenberger zu Lintner, dieser legte ab für Peter Gostner, welcher den Ball schön, von der Strafraumgrenze, ins rechte Eck schlenzte (20.). Jetzt meldeten sich erstmals auch die Gäste im Angriff, ein langer Einwurf von Brunialti erreichte Larentis, sein Kopfball ging übers Tor (23.). Drei Minuten später eine etwas zu hohe Flanke von Brunialti für Kanoune, dieser war in guter Position vor dem Terlaner Tor aufgetaucht. In der 32. Minute ein langer Einwurf von Weger, der Ball durchquerte den Terlaner Strafraum, aber niemand konnte diese gute Gelegenheit ausnützen. Kurz vor der Pause versuchte Albenberger Leoni mit einem direkt aufs Tor gezogenen Eckball zu überraschen, der Ball knallte aber nur an den Pfosten (35.).
Die zweite Halbzeit begann mit einem Weitschuss von Ferraris, Lukas Malfatti konnte den scharfen Ball mit einer Faustabwehr klären (47.). Anschließend entschied Terlans Torjäger das Spiel in drei Minuten, bei einem hohen Seitenwechsel täuschte Albenberger an, er würde den Ball angreifen, ließ diesen dann aber aufspringen, der Ball sprang über den Verteidiger, dieser war überrascht und Albenberger schoss dann diagonal, von der Strafraumgrenze, ins Eck (49.). Das 3 – 0 entstand nach einem Vorstoß vom auffälligen Hannes Jakomet, hinten ließ er nichts anbrennen und nach vorne sorgte er immer wieder mit Vorstößen, über die linke Seite, für Gefahr, seine scharfe Hereingabe vors Tor konnte Leoni nicht festhalten, so staubte Albenberger zum 3 – 0 ab und machte sich so einen Doppelpack selbst als Geburtstagsgeschenk (52.). Terlan spielte weiter munter nach vorne, gleich zweimal setzte sich Lukas Springeth in Szene, zuerst schoss er aus spitzem Winkel übers Tor (54.), danach ein Weitschuss aus 20 Metern, der Ball knallte an den Innenpfosten im Kreuzeck Bereich, dieser Schuss hätte definitiv ein Tor verdient (61.). Auf der Gegenseite hatte Malfatti bei einem zentralen Schuss, von der Strafraumgrenze, von Weger, keine Probleme (62.). Wieder eine Minute später eine Kombination Lintner – Albenberger zu Springeth, er hatte wieder Pech, sein Schuss streifte den Außenpfosten. Der eingewechselte Salvi versuchte es mit einem Weitschuss, Malfatti war sicher zur Stelle (72.). In der 77. Minute machte der eingewechselte Daniel Aita fast alles richtig, er dribbelte sich durch, auch an Leoni vorbei, aus spitzem Winkel vergab er aber dann. Zwei Minuten später nochmals das Duell Aita gegen Leoni, diesmal im Eins gegen Eins, aber auch hier blieb der Keeper Sieger. Zum Abschluss noch zwei Aktionen vom eingewechselten Pareti, zuerst bediente er Weger, dessen Abschluss war aber kein Problem für Malfatti (89.), anschließend zog er einen Eckball direkt aufs Tor, Malfatti konnte mit einer Faustabwehr klären (90.). So blieb es beim schlussendlich verdienten Heimsieg für Terlan, dies bringt Terlan vorübergehend auf Platz drei, Olimpia Meran kann am Sonntag kontern, muss aber zum Tabellenzweiten nach Naturns, in der Heimtabelle ist Terlan sogar auf Platz eins.