Nach einer von Taktik geprägten ersten Halbzeit, bekamen die Zuschauer in der zweiten Halbzeit mehrere Torchancen zu sehen.
Den Ausgleich in der Nachspielzeit erzielte Thomas Albenberger, nach schönen Zuspiel von Daniel Aita.

Bruneck: Egidio, Falkensteiner, Dejaco, Lanzinger, Kerschbaumer, Villgrater Leo, Piffrader Thomas, Nagler, Pfeifer (65. Piffrader Philipp), Wachtler (79. Burger), Gräber (75. Zingerle), (84. Dipoli)
Terlan: Malfatti, Jakomet, Sammah (84. Singer), Mackowitz (46. Hafner), Zeni, Gagliardi (63. Trojer), Aita, Piol (72. Springeth), Gostner, Rossi (57. Lintner), Albenberger
Tore: 1 – 0 Wachtler (68.), 1 – 1 Albenberger (90.+5)
Die erste Halbzeit in Bruneck war geprägt von disziplinierten Abwehrleistung der Gäste und mit viel Passspiel, aber ohne Raumgewinn, der Hausherren. In der 17. Minute einmal ein guter Pass von Piffrader auf Wachtler, dieser zog die Flanke aufs Tor und zwang Lukas Malfatti zu einer Faustabwehr. Dann dauerte es bis zur 32. Minute, um eine nennenswerte Aktion zu sehen, Manuel Rossi bediente Hannes Jakomet in den Lauf, dieser setzte sich bis zur Grundlinie durch, seinen scharfen Pass vors Tor ließ Thomas Albenberger, gleich von zwei Verteidiger bedrängt, durch, aber Daniel Aita auf der anderen Seite war nicht in Stellung gelaufen. Auf der anderen Seite ging ein Nagler – Weitschuss übers Tor (33.). Jetzt ging es hin und her, Peter Gostner fand Aita auf der rechten Seite, seinen Schuss aus spitzem Winkel konnte Egidio zur Ecke ablenken (34.). Nur eine Minute später bediente Nagler Gräber in den Lauf, im Eins gegen Eins Duell blieb aber Terlans Keeper Sieger. Auf der anderen Siete ein ähnlich guter Lochpass von Albenberger in den Lauf von Gostner, dieser wurde von Egidio regelwidrig gestoppt, den fälligen Foulelfmeter vergab aber der Gefaulte selbst (45.).
Die zweite Halbzeit begann wie die Erste aufgehört hatte, Toraktionen auf beiden Seiten, Pfeifer schoss aus guter Position neben das Tor (46.), auf der Gegenseite hatte Egidio mit einem Schuss von Rossi, aus spitzem Winkel einige Mühe (47.). In der 50. Minute schoss Albenberger, im Anschluss eines Konters, ins Außennetz, nur eine Minute später, ein langer Einwurf von Wachtler, mit dem Kopfball des aufgerückten Lanzinger hatte Malfatti keine Probleme. In der 54. Minute war es wieder Pfeifer, welcher aus guter Position zu Schuss kam, Elias Zeni konnte den gefährlichen Schuss abblocken, nur eine Minute später die Führung für den Tabellenführer, einen eigentlich schon abgeschriebenen langen Ball brachte Falkensteiner per Kopf zur Mitte, die Flugkurve des Balls ermöglichte Malfatti nicht an den Ball zu kommen und so konnte Wachtler ungehindert einnicken. Jetzt wollte der Aufstiegsaspirant nachlegen, Gräber schoss diagonal knapp am langen Pfosten vorbei (58.), Dejacos gefährlicher Schuss von der linken Seite konnte noch abgeblockt werden (61.), einen Abschluss von Wachtler konnte Malfatti klären (68.) und eine Minute später zirkelte der eingewechselte Philipp Piffrader einen Freistoß in den Terlaner Strafraum, Dejaco köpfte aus guter Position übers Tor. Anschließend konnte sich Terlan etwas befreien, nach einem Albenberger – Freistoß aus dem Halbfeld, schoss Martin Hafner den Abpraller drüber (72.), drei Minuten später versuchte es Terlans Torjäger selbst, sein Weitschuss wurde noch leicht abgefälscht und ging so knapp am Pfosten vorbei. In der 77. Minute erreichte ein Albenberger – Eckball Gostner am langen Pfosten, sein Schussversuch ging diagonal retour zu Albenberger, dieser versuchte einen Schlenzer ins lange Eck, der Ball wurde noch von einem Fuß leicht abgefälscht und ging so knapp vorbei. Es gab sechs Minuten Nachspielzeit und diese sollte nochmal hektisch werden, 90.+2 Piffrader Thomas schoss aus 25 Metern übers Tor, auf der Gegenseite bediente Aita den in Position gelaufenen Albenberger, dieser ließ Egidio mit einem platzierten Schuss keine Abwehrmöglichkeit (90.+5). Bruneck wollte diese Punkteteilung nicht akzeptieren und warf nochmal alles nach vorne, 90.+6 hatte Lanzinger den Matchball auf dem Fuß, aber seinen Abschluss konnte Martin Hafner auf der Torlinie retten. Während alle Zuschauer schon gedacht hatten, dass das die letzte Aktion war, die Nachspielzeit war abgelaufen, ging das Spiel immer noch weiter, bei einer Flanke und anschließendem Kopfball musste sich Malfatti richtig strecken, um den Ball über die Querlatte zu lenken (90. + 7) und auch der Eckball wurde noch ausgeführt, Terlan konnte klären und startete einen Konter, drei Terlaner gegen einen Brunecker, unverständlich warum der Schiedsrichter das Spiel dann einfach abpfiff, dann hätte man sich auch den Eckball sparen können.