Nach 0 – 2 Rückstand zeigt Terlan eine starke Reaktion und holt schlussendlich verdient einen Punkt, die heutigen Torschützen Marco Angotti und Lukas Springeth.

Gitschberg/Jochtal: Mair Simon, Gatterer, Dunat (46. Marquez), Irsara, Mair Philipp, Leitner, Pasquazzo (54. Widmann), Bartolini, Hofer, Acherer, Achmüller

Terlan: Dorfmann, Jakomet, Ricchiuti, Trojer, Zeni (79. Singer), Sammah, Aita (82. Springeth), Angotti, Gostner, Rossi (74. Tribus), Albenberger

Tore: 1 – 0 Hofer (6.), 2 – 0 Pasquazzo (30.), 2 – 1 Angotti (34.), 2 – 2 Springeth (88.)

Gelb/Rot: Marquez (69.)

Terlan hatte im Auswärtsspiel gegen Gitschberg/Jochtal die erste gute Aktion in der 1. Minute, diese sollte dann aber auch eine der Wenigen der ersten Halbzeit bleiben, von Daniel Aita über Thomas Albenberger zu Marco Angotti, dieser schoss dann von halb rechts, aus guter Position, übers Tor. In der 6. Minute dann schon der Führungstreffer für die Hausherren, Hofer stellte seine Torjägerqualitäten unter Beweis, eine Flanke von Pasquazzo köpfte er gekonnt über Tobias Dorfmann ins Tor. In der 19. Minute musste Dorfmann bei einem Freistoß von Achmüller eingreifen, dasselbe tat er auch in der 26. Minute, wieder prüfte ihn Achmüller. Nur eine Minute später traf Acherer mit einem Weitschuss die Querlatte, sodass das 2 – 0 nur eine Frage der Zeit war. In der 30. Minute war es dann so weit, Pasquazzo bekam den Ball nach einem Seitenwechsel von Dunat auf der rechten Seite und lies Dorfmann mit einem platzierten Schuss ins Eck keine Abwehrmöglichkeit. Erst jetzt kam Terlan besser ins Spiel, eine gute Aktion über die Linke Seite erreichte Albenberger, er drang in den Strafraum ein und legte quer für Angotti, welcher sicher zum 1 – 2 einschoss. Terlan spielte weiter nach vorne, in der 41. Minute wurde ein Weitschuss von Gianluca Ricchiuti gefährlich abgefälscht, Mair Simon musste sich strecken um den Ball zur Ecke ablenken zu können. In der 44. Minute die beste Terlaner Torchance, Peter Gostner erreichte Aita mit einem Lochpass am gegnerischen Strafraum, der junge Angreifer schoss aber aus elf Metern knapp am Tor vorbei. Kurz vor der Pause musste Dorfmann noch einen Hofer Kopfball entschärfen (45.).

In der zweiten Halbzeit entwickelte sich ein spannendes Spiel, Torgelegenheiten auf beiden Seiten, in der 51. streifte ein Schuss von Bartolini die Querlatte. Auf der anderen Seite bediente Albenberger Angotti mit einem Freistoß, der Chipball kullerte schlussendlich neben das Tor, da Angotti nicht richtig an den Ball kam und auch der herausstürmende Mair den Ball verfehlte (56.). In der 59. Minute gab es Turbolenzen im Terlaner Strafraum, mehrere Versuche wurden abgeblockt, schlussendlich setzte Acherer seinen Abschluss aus 20 Metern neben das Tor. In der 69. Minute war Acherer wieder gefährlich, er nahm einen Ball im Strafraum gut an, Terlans Verteidigung hatte ihn sträflich allein gelassen, war dann aber zu langsam im Abschluss und so konnte sein gefährlicher Schuss noch abgeblockt werden. In der Schlussviertelstunde erhöhte Terlan noch einmal den Druck, Rossi legte zurück auf Albenberger, bei seinem Schuss musste sich Mair strecken, um den Ball zur Ecke abzulenken (73.). In der 79. Minute eine gute Aktion der Youngster, der eingewechselte Gabriel Tribus im Doppelpass mit Aita, der Abschluss von Tribus ging aber nur ins Außennetz. Die Hausherren beschränken sich aufs Kontern, auch weil sie durch die gelb/rote Karte für Marquez nur mehr zu zehnt waren. In der 83. Minute einer dieser Konter, Dorfmann musste sich, bei einem Hofer Schuss, mächtig strecken, um den Ball zur Ecke abzulenken. In der 88. Minute der mittlerweile verdiente Ausgleich für Terlan, Albenberger schickte Hannes Jakomet über die linke Seite, dieser drang bis zur Grundlinie durch, seinen Querpass verwertete der eingewechselte Lukas Spingeth zum 2 – 2. In der 90. Minute war nochmal Dorfmann gefragt, einen guten Freistoß von Gatterer konnte er zur Ecke ablenken. In der Nachspielzeit, 90.+2, erreichte ein Albenberger Eckball den ebenfalls eingewechselten Noah Singer, seinen Kopfball lenkte Mair über die Querlatte, so blieb es beim leistungsgerechten Unentschieden.