Das Auswärtsspiel in Gargazon war geprägt von langen Bällen und Standartsituationen, Tore ergaben sich aber keine.

Gargazon: Tammerle, Tibolla (78. Kofler), Zandarco, Zingale, Schwarz, Kaufmann (70. Buonavia), Bisaglia, Nassir, Colucci, Schwellensattel, Imeri

Terlan: Malfatti, Jakomet, Ricchiuti, Trojer, Zeni, Sammah, Aita, Tribus ( 60. Rossi), Gostner, Mitterer (80. Singer), Springeth (67. Albenberger)

Tore: Fehlanzeige

Das Derby in Gargazon benötigte einige Zeit, um auf Touren zu kommen, in der 15. Minute ein Ballgewinn der Gäste, Peter Mitterer‘s Abschluss ging neben das Tor, drei Minuten später war es wieder Mitterer, welcher einen Schuss aus 20 Metern neben das Tor setzte. In der 23. Minute die beste Aktion der Gäste, Peter Gostner bediente Lukas Springeth, bei seinem Abschluss aus 18 Metern musste sich Tammerle mächtig strecken, um den Ball zur Ecke abwehren zu können. Die Hausherren hatten in der ersten Halbzeit drei Offensivaktionen, Zandarco zog nach einem Eckball aus 18 Metern ab, sein Gewaltschuss wurde noch geblockt (30.), drei Minuten später fand eine Zingale – Flanke, Schwellensattel, sein Kopfball ging zentral übers Tor und in der 40. Minute fing Tammerle einen langen Einwurf ab, machte das Spiel mit einem langen Abschlag schnell, den Abschluss von Nassier im Terlaner Strafraum, konnte Lukas Malafatti abblocken, er hatte geschickt den Winkel verkleinert.

Auch die zweite Halbzeit brauchte etwas Zeit, bis die zahlreichen Zuschauer etwas Erwähnenswertes zu sehen bekamen. In der 63. Minute fand Nassir Tibolla mit einem Eckball, beim Kopfball brachte Tibolla aber keinen Druck hinter den Ball und so war dies keine Problem für Malfatti. Zwei Minuten später versuchte es Zandarco im Anschluss an einen Eckball, aus 20 Metern zielte er aber weit übers Tor. Die erste gute Aktion von Terlan leitete Peter Gostner ein, er spielte zum eingewechselten Thomas Albenberger, welcher direkt Daniel Aita bediente, dessen Abschluss aus guter Position fiel aber zu schwach aus und so hatte Tammerle keine Mühe (69.). In der 77. Minute zog Albenberger einen Eckball gefährlich aufs Tor, Tammerle konnte den Ball zur Ecke ablenken. Nur eine Minute später war es wieder Albenberger, welcher es mit einem Schlenzer von halblinks versuchte, der Ball ging knapp am langen Pfosten vorbei. In der 84. Minute entwickelte sich ein Getümmel im Terlaner Strafraum, Zingale hatte diese Situation mit einem weiten Einwurf generiert, am Ende konnte Terlan den Ball irgendwie aus der Gefahrenzone bringen. Nur eine Minute später auf der Gegenseite, ein kurz ausgeführter Eckball brachte Albenberger in Schussposition, seinen Schuss aufs kurze Eck konnte Tammerle mit den Fäusten entschärfen. In der Nachspielzeit, 90.+1 war nochmal Gargazon gefährlich, der eingewechselte Buonavia zwang Malfatti zu einer Faustabwehr und so blieb es bei einem schlussendlich gerechten Unentschieden.