Nachdem Terlan in der ersten Halbzeit viele Torgelegenheiten liegen lässt, bestrafen das die Gäste aus Latzfons Anfang der zweiten Halbzeit gnadenlos und gehen mit 2 – 0 in Führung. Terlan beweist Moral und zeigt auf, dass es für Terlan möglich ist, in kurzer Zeit, auch mehrere Tore zu erzielen, zum Sieg reicht es knapp nicht mehr, aber ein 2 – 2 Unentschieden wird noch erreicht.

Die Tore erzielen Thomas Albenberger per Foulelfmeter, der auffällige Peter Gostner wurde regelwidrig von den Beinen geholt und der eingewechselte Lukas Springeth, er brachte frischen Wind in den Terlaner Angriff.

Terlan: Malfatti, Jakomet, Ricchiuti, Singer (53. Springeth), Zeni, Sammah, Aita (67. Palese), Tribus, Gostner (81. Dellantonio), Rossi (79. Messner), Albenberger

Latzfons: Oberhofer, Obrist, Meraner (83. Brunner Alex), Kerschbaumer, Frötscher, Eder, Brunner Jan, Senn, Oberrauch Simon, Hasler, Rienzner

Tore: 0 – 1 Obrist (50.), 0 – 2 Eder (62.), 1 – 2 Albenberger (74. Foulelfmeter), 2 – 2 Springeth (82.)

Beim Heimspiel gegen Latzfons gab es viele Torchancen, schon in der 7. Minute die erste sehenswerte Kombination, es sollte nicht die letzte sein, der Hausherren, Peter Gostner zu Thomas Albenberger, dieser bediente den aufgerückten Hannes Jakomet in die Gasse, allein auf Oberhofer zustürmend, legte es sich den Ball etwas zu weit vor, so konnte der Gäste Keeper klären. Nur eine Minute später ging ein Weitschuss von Manuel Rossi übers Tor. Die Gäste waren in der 14. Minute erstmals im Angriff zu sehen, Rienzner schoss aus 20 Metern, im Anschluss an einen Eckball, am Tor vorbei. Vier Minuten später wurde es chaotisch, ein gefährlicher Eckball von Kerschbaumer sorgte im Terlaner Strafraum für Verwirrung, mehrere Abschlüsse der Gäste konnten aber abgeblockt werden. Zwei Minuten später auf der Gegenseite, Gostner bediente Albenberger, dieser zog von links Richtung Mitte, sein gefährlicher Abschluss landete auf dem Kopf eines Verteidigers, der Ball hätte wohl gepasst. Wieder zwei Minuten später ging ein Albenberger Freistoß in die Mauer, der Abpraller kam zu Rossi, dessen Gewaltschuss konnte Oberhofer über die Querlatte lenken. Das war die beste Phase der Hausherren, Gianluca Ricchiuti stürmte über die rechte Seite, sein Gewaltschuss ging knapp vorbei (24.), bei Rossis Schuss von der linken Seite war Oberhofer zur Stelle (26.), ein Lochpass von Albenberger erreichte Daniel Aita, dieser umkurvte Oberhofer, der Winkel wurde dann aber zu spitz und so ging der Ball am langen Pfosten vorbei (31.) und in der 35. Minute schoss Rossi von der Strafraumgrenze übers Tor. In diese Drangphase, vor der Pause, prüfte dann Kerschbaumer Lukas Malfatti mit einem Hammerfreistoß, der Ball war zentral so konnte Malfatti ihn mit etwas Mühe über die Latte lenken (41.). Vor der Pause dann noch ein Konter über Albenberger zu Gostner, weiter zu Aita, sein Abschluss ging aber am Tor vorbei. Terlan hatte, in dieser ersten Halbzeit, viel liegen gelassen und das sollte sich rächen.

Die Gäste kamen besser aus der Pause, in der 50. Minute eine Flanke von der linken Seite und der aufgerückte Obrist schoss zum 1 – 0 ein. Nur fünf Minuten später schoss Hasler aus spitzem Winkel übers Tor und in der 62. Minute fiel das 2 – 0, eine lange Flanke von der rechten Seite, erreichte Oberrauch auf der linken Seite, er brachte den Ball gefährlich vors Tor wo Eder, wieder schneller als die Terlaner Verteidigung, den Ball ins Tor schoss. Praktisch in 12 Minuten hatten die Gäste den Spielverlauf der ersten Halbzeit auf den Kopf gestellt. Terlan erholte sich aber schnell von diesem Schock und warf nun alles nach vorne, ein Freistoß von Albenberger ging in die Mauer (65.), dann musste Malfatti das 0 – 3 verhindern, Brunner Jan war ins Eins gegen Eins Duell gekommen, Hasler hatte ihn nach einem Konter bedient, das Duell entschied aber Terlans Keeper für sich und hielt so seine Mannschaft im Spiel. Den jetzt sollte ein wahrer Sturmlauf der Hausherren folgen, 67. Minute Gostner bediente den eingewechselten Lukas Springeht, dieser schoss vorbei, 71. Minute Hannes Jakomet zog über die linke Seite zur Grundlinie, sein Querpass erreichte Springeth, Oberhofer konnte abwehren. In der 74. Minute zog Gostner unwiderstehlich in den Strafraum, konnte nur mit einem Foul gestoppt werden, Albenberger verwandelte den fälligen Strafstoß sicher zum 1 – 2. In der 82. Minute wieder ein Vorstoß von Jakomet, seinen Pass zur Mitte wollte ein Verteidiger zum Tormann köpfen, Springeth sprintete dazwischen, überspielte Oberhofer und schoss zum 2 – 2 ein. Anscheinend war niemand mit dem Unentschieden zufrieden, Obrist versuchte es für die Gäste, sein Diagonalschuss ging knapp vorbei (86.). Oberrauch Simon tauchte in der Nachspielzeit 90.+1 gefährlich im Strafraum auf, seinen Abschluss auf den ersten Pfosten konnte Malfatti abblocken. Die letzten beiden Chancen auf den Sieg gehörten Terlan, zuerst erreichte eine Albenberger Flanke Springeth, sein Abschluss fiel zu schwach aus (90.+3) und in der letzten Minute der Nachspielzeit, 90.+6, vergab Springeth die große Chance auf den Sieg, der eingewechselte Dellantonio flankte von der rechten Seite, Albenberger ließ durch, für den heranlaufenden Springeth, dieser schoss aber aus elf Metern übers Tor, das wäre der Lucky Punch gewesen. Wie immer in Terlan viel Unterhaltung mit vielen Torraumszenen und auch 4 Toren.