Nach mehreren Anläufen ohne Erfolg, für Terlan hat es gegen Natz bisher maximal nur zu einem Unentschieden gereicht, muss Natz heute die Heimstärke von Terlan ankennen und Terlan kann so einen Sieg feiern.
Der heutige Doppelpacker Felix Lintner mit Toren in der 8. und 85. Minute.

Terlan: Malfatti, Jakomet, Sammah, Hafner, Zeni, Trojer, Lintner, Piol (88. Singer), Gostner (29. Aita), Rossi, Albenberger (90. Gagliardi)
Natz: Pietersteiner, Scheiermann, Larcher, Gasser (48. Braunhofer), Brunner (87. Mair), Peintner, Schraffl, Auer, Tauber, Fusco (74. Mayr), Hofer
Tore: 1 – 0 Lintner (8.), 1 – 1 Schraffl, 2 – 1 Lintner (85.)
Die erste Halbzeit im Heimspiel gegen Natz war ein kontinuierliches hin und her, aber zwingenden Torchancen ergaben sich kaum, beide Abwehrreihen, inklusive Tormänner, machten einen guten Job. In der 7. Minute ein langer Einwurf von Auer, der Kopfball vom aufgerückten Larcher war leichte Beute für Lukas Malfatti. Auf der Gegenseite wie aus dem Nichts das 1 – 0, nach einem Schiedsrichterball spielte Thomas Albenberger einen perfekten Lochpass für Felix Lintner, dieser ließ Pietersteiner mit einem platzierten Diagonalschuss ins lange Eck keine Abwehrmöglichkeit. Die Gäste versuchten zu reagieren, aber ein Weitschuss von Larcher ging weit am Tor vorbei (12.) und auch der Abschluss von Schraffl von der Strafraumgrenze war kein Problem für Malfatti (21.). In der 25. Minute ein beinahe fataler Ballverlust von Natz im Aufbauspiel, Albenberger schaltete schnell und sah, dass Pietersteiner weit vor seinem Tor stand, sein Schuss aus 35 Metern ging aber nur ans Lattenkreuz. Ebenso überraschend, wie das Führungstor von Terlan war, war auch der Ausgleichstreffer von Natz in der 35. Minute, nach einer Flanke von der linken Seite gab es einen Zusammenstoß von gleich mehreren Spielern, darunter auch Terlans Tormann, den Ball spielte niemand, dieser kam zu Schraffl, welcher aus 12 Metern ins leere Tor traf.
Terlan kam besser aus der Halbzeitpause, machte sofort Druck, Lintner spielte auf Albenberger, dessen Schuss aufs kurze Eck konnte Pietersteiner zur Ecke abwehren (46.), nach der anschließenden Ecke kam der Ball zu Mahdi Sammah, dieser zwang Pietersteiner mit einem Gewaltschuss aus 25 Metern, erneut zu einer entscheidenden Abwehr und wieder gab es Eckball (46.). Albenberger brachte den Ball gefährlich vors Tor, nach verschiedenen Abschlussversuchen, darunter auch ein Schuss von Simone Piol, konnte die Natzer Verteidigung mit vereinten Kräften, darunter auch Pietersteiner, den Ball aus der Gefahrenzone bringen (47.). Vier Minuten später hatte Pietersteiner weniger Probleme mit einem Schuss von Daniel Aita, dieser war zwar noch abgefälscht, verlor dadurch aber an Durchschlagskraft. In der 53. Minute wieder ein Albenberger – Eckball aufs Tor gezogen, welchen Pietersteiner mit einer Faustabwehr entschärfen konnte. Von den Gästen gab es wenig gefährliches Richtung Malfattis Tor, in der 80. Minute zirkelte Schraffl einen Freistoß in den Strafraum, den Kopfball von Brunner konnte Malfatti ohne Probleme halten und in der 84. Minute köpfte Tauber aus guter Position übers Tor, die Flanke hatte der auffällige Hofer geschlagen. Nur eine Minute später eine schöne Einzelleistung von Lintner, er setzte sich gegen mehrere Gegenspieler durch und ließ Pietersteiner zum zweiten Mal, mit einem platzierten Schuss ins Eck keine Abwehrmöglichkeit. Auch die nächste Aktion gehörte den Hausherren, Albenberger kam auf der linken Seite zu Schuss, er versuchte Pietersteiner mit einem Heber zu überlisten, der Ball ging knapp neben das Tor und so blieb es beim knappen aber verdienten 2 – 1 Sieg von Terlan.